Die Musiker


 


 

Nicole Karlen



 




 

Caroline Delessert

Geboren in der Schweiz 1977 und aufgewachsen im Wallis. Nach dem Abschluss des Studiums als Musiklehrerin am Konservatorium Lausanne in der Klasse von Brigitte Buxtorf, hat sie ihre musikalische Weiterbildung am Konservatorium Zürich, bei Philippe Racine und Maria Goldschmidt gemacht.  Als fertig ausgebildete Musikerin erhält sie 2004 das Konzertdiplom mit Auszeichnung und ein Jahr später das Orchesterdiplom. Während ihres Studiums perfektioniert sie ihre Fertigkeiten durch den Besuch der Master-Klassen von Michel Debost und Philippe Bernold.

Ihre Leidenschaft gilt dem Orchester-Repetoire, wo sie vorallem unter der Leitung von Peter Eötvös, Howard Griffith, Ralf Weikert, Bernard Klee…gespielt hat. Bestrebt, ebenfalls die Musik ihrer Zeit zu fördern, beteiligt sie sich an der Gründung des neuen « Ensemble Boswil » unter der Leitung von Jürg Wyttenbach.

Caroline Delessert spielt regelmässig in Kammerensembles. Sie hat auch bei der Aufnahme und Schaffung verschiedener zeitgenössischer Werke im In- und Ausland mitgewirkt. Der Komponist Guy Kummer-Nicolussi vertraut ihr regelmässig die Interpretation und Aufnahme seiner Werke an. Das Trio Nota Bene hat sie zur Aufzeichnung der Trios von Jean Daetwyler eingeladen. Mit dem Zürcher Kammerensemble hat sie die Werke von Daniel Philip Hefti aufgenommen. 


 
 

Mathieu Constantin

 Geboren im Val d'Anniviers 1987 begeistert er sich für die Gitarre und erhält sein Zertifikat für klassische Gitarre in der Klasse von M. Tille am Musikkonservatorium Sitten 2005, ebenso wie sein Musiklehrer Zertifikat. Im Jahre 2009 erhält er sein Diplom als Musiklehrer für klassische Gitarre in der Klasse von M. Vassilev, von der HEM Lausanne, in Sitten und im Jahre 2011 macht er den Master in Interpretation. Seine Masterklasse absolviert er insbesondere mit:    

Zoran Dukic (2006 und 2009), Pavel Steidl (2007 und 2009), Dusan Bogdanovic (2008), Jason Vieaux (2007), Fabio Zanon (2009), Dale Kavanagh (2007), Kalcev Duo (2010).

Zudem Pascal Reichler (2008, Flamenco) und Francis Coletta (2009, Jazz).
 


 
 

Grégory Scalésia

Nach seinem Diplom als Gitarrenlehrer, welches er 1998 in Sitten in der Klasse von Alexandre Rodrigues erhält, setzt Gregory sein Studium in Genf fort und erlangt das 'diplôme de virtuosité' bei Nicholas Petrou. 2006 besucht er Kurse in Orchestration bei Gérard Dayer am Conservatoire Supérieur de Musique Tibor Varga und beteiligt sich an verschiedenen musikalischen Projekten, eines davon die Orchestration von « Seigneur des Anneaux » für das Orchester des Musikkonservatoriums Sion. Er arrangiert und spielt die Gitarre am Spektakel « Rêveries » von Robert Walser. Zudem hat er als Solist gespielt und das Concerto von Aranjuez für ein Streichensemble wie auch ein Bläserquintett arrangiert. Derzeit unterrichtet er am Konservatorium Sitten.
 



 
 

Pascal Reichler

Professor für klassische Gitarre und Flamenco an der Allgemeinen Musikschule Oberwallis (amo). Er hat das Diplom des kantonalen Konservatoriums Sitten (Klasse von Maître Alexandre Rodrigues) und des Conservatoire Populaire de Genève. Er hat sein Studium um drei Jahre in 'classes de virtuosité' und unzähligen Master-Klassen (Hopkinson Smith, Alberto Ponce, etc .) verlängert.

Er ist Doyen der Gitarrenklassen an der AMO, wo er während vier Jahren auch der Vertreter der Lehrerschaft im Aufsichtsrat war. Er hat das Gitarrenorchester der AMO gegründet und dirigiert und hat unzählige Konzerte als Solist oder in diversen Formationen gespielt:  Concerto in Ré  für Gitarre und Orchester von Castelnuovo-Tedesco unter der Leitung von Paul Locher, Quintett « fandango » von Boccherini mit Camerata Lysi, Missa Criola unter der Leitung von Hans-Ruedi Kämpfen,… Vor Kurzem hat er die Kompositionen von Guy Kummer « guitares valaisannes » aufgenommen und eine neue CD mit diesem Komponisten vorbereitet.

Er baut seine Aktivitäten als Flamenco-Gitarrist zusammen mit den Perkussionisten Raphaël Pitteloud, Stephan Montangero und François Clavel sowie den Gitarristen Etienne Mayerat «el Niño de los Alpes», Jose Torres « el Gurri » und Manuel Castan aus. Er begleitet die Tanzschule Alegria Flamenca und die Tänzerinnen Alicia Lopez, Irène Gontan und Octavia de la Vega. Er hat sich auf das Werk des grenadischen Gitarristen Pepe Habichuela spezialisiert. 2011 gründete er « El Trio Nuevo » mit Andres Gil (cante flamenco) und Stephan Montangero (cajon). Seit 2012 trifft sich Octavia de la Vega regelmässig mit dem Trio für  Flamencovorstellungen.

Pascal Reichler positioniert sich an der Schnittstelle zwischen der geschriebenen Musik und der oralen Weitergabe und ist einer der wenigen Gitarristen, die es verstehen, diese Musik zu vermitteln und zu interpretieren.
 



 

Manuel Voirol

Geboren am 21.01.1977 in La Chaux-de-Fonds, erhält er im Jahre 1988 seine erste Auszeichnung für Geige am Musikkonservatorium La Chaux-de-Fonds (jüngster Schüler in der Schweiz – Zugang zu den professionellen Klassen).

 

Er wird Schüler von Meister Tibor Varga, am Département Supérieur des Archets Sion von 1989 bis 1995., parallel von 1990 bis 1995 studiert er am Musikkonservatorium in Sion, um das Musiklehrediplom, Harmonie, Kontrapunkt, Klavier, Geschichte der Musik, Analyse, Pädagogik und Gesang zu erhalten.

 

Er führt seine Studien am Musikkonservatorium in Biel fort und erhält 1997 ein Bachelor, diplomiert für Geigenunterricht mit „sehr gut“ bewertet. Schliesslich, im Jahre 2000, diplomiert in Master 2 für Konzert, Geige an der Fachhochschule Bern Musik und Schauspielkunst.

 

Neben der Tätigkeit als Geigenlehrer, spielte er in der ganzen Welt an verschiedenen Tourneen: Konzerte in Brasilien mit der Pianistin Francisca de Aquino (Rio, Goiânia, Brasilia, Pirenopolis, Sao-Paulo, …) im Jahre 2008 und in den Vereinigten Staaten im Jahre 2009 (New York, Hartford, …). Geiger der Tournee des „Epis Noirs“ in der Schweiz und in Frankreich von 1999 bis 2000. Geiger des „Ensemble Orchestral de la Troupe de Malacuria Théâtre“ von 1997 bis 1999. Aber auch als Solist in verschiedene Neuenburger Orchestern von 1987 bis 2002 (ESRN, Orchestre Symphonique de Neuchâtel, Orchestre de Chambre de la Chaux-de-Fonds) ; für das Orchester Tibor Varga bei verschiedenen Tourneen in der Schweiz, in Frankreich, Italien, Deutschland und Holland von 1989 bis 1995 ; wie für das Orchester Johannes Brahms von Paris im Jahre 2010 und für die Walliser Instrumentale Ensemble von 2001 bis 2004; ausserdem später mit verschiedenen orchestralen Formationen in der Schweiz sowie mit dem Pariser Ensemble.

 

Sein Weg als Orchestergeiger hat ihn als Stellvertreter oder Titular in verschiedene Orchesterformationen in der Schweiz und im Ausland geführt, seit 2008: ORM Lausanne,  Orchestre de la Riviera, Orchestre Symphonique de Neuchâtel, OS-M, ensemble Ad Hoc, Orchestre de la Haute Ecole et Académie Tibor Varga. 




Yuram Ruiz 

Geboren in Porlamar (Venezuela) am 20. Dezember 1984. Er beginnt seine Studien am Konservatorium Simon Bolivar in Caracas mit William Molina, sein Lehrer, und folgt ihm nach IUDEM, Hochschulinstitut für musikalische Studien. Er erhält sein Diplom in Venezuela an der lateinamerikanische Celloakademie. Im Jahre 2010 erhält er in der Schweiz sein Bachlor im Konservatorium von Lausanne, Standort Sion, in der Klasse von Marcio Carneiro. Er führt momentan seine Studien in der Schweiz mit Hinblick auf den Interpretationsmaster weiter.

Seine musikalische Erfahrung hat dazu geführt, unter der Leitung von Gustavo Dudamel, Claudio Abbado und Simon Rattle zu spielen. Er führt verschiedene Tourneen durch, wie an die Philharmonie Berlin, an die Philharmonie Wien, an der Scala von Mailand, im Theater Colón (Argentinien), sowie am Luzern Festival, Beethoven Festival (Bonn), Martha Argerich Festival (Argentinien).

 





Photographies © Charles-Albert Lathion