Zur Geschichte von Acqua passata

        
 

Nach der Gründung von Catái (2008), Rêveries sur l’Île verte (2009), Guitares valaisannes (2010) und Vagabundo (2011), hat sich mir eine neue Idee, gefärbt von Nostalgie, Wehmut aber auch getrieben von Hoffnung und Spiritualität, offenbart und mich zu «Acqua passata» inspiriert.

Am 1. Januar 2012, noch bevor ich überhaupt eine einzelne Note geschrieben hatte (obschon sie schon in meiner Seele schlummerten, daher der Name) habe ich begonnen, einen Musiker nach dem anderen zu kontaktieren (einzelne noch in den Dunstschwaden des heiligen Sylvesters) um ihnen mein neues Projekt vorzustellen… alsdann habe ich mich ans Schreiben gemacht…

 

Vom 1. Januar bis 15. März 2012 sind 5 Trios für Flöte oder Geige, Gitarre und Violoncello entstanden. Drei Adaptionen früherer Werke vervollständigten das Programm dieses neuen Projektes.

Acqua passata wird inspiriert vom Wasser das fliesst oder fliessen wird; Bilder der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft verschmelzen in einem Album der Erinnerungen. Die Rhone, das Bindeglied der Natur unseres schönen Wallis, hat sich auf natürliche Weise als goldenes Band dieser neuen Geschichte ergeben; entlang ihres Ufers bilden acht Kapellen am Lauf des Wassers Oasen der Spiritualität und sind Hort meiner Kompositionen...
  

Auf diese Art «singt» Acqua Passata, von Brig bis Bouveret, abwechselnd auf französisch und deutsch im Herzen des Sohnes italienischer Einwanderer.


 Guy Kummer-Nicolussi